Die Uhr zeigt fünf Minuten nach sechs. Zehn Minuten zu früh. Überpünktlich. Das kommt bei mir nicht oft vor. Es ist noch dunkel. Ein dichter Morgennebel hält sich an diesem Tag beharrlich um den kleinen Bayreuther Flughafen. Die Gegend ringsum wirkt karg, beinahe ist die Szenerie ein wenig gruselig – so verlassen. Lediglich ein Auto steht auf dem Parkplatz. Also, mit meinem jetzt zwei. So langsam werde ich nervös. In meinem Bauch kribbelt es bereits den ganzen Morgen. Was das wohl wird heute? Meine Hände werden schwitzig. Mir wird ja schon nach einer Achterbahnfahrt übel. Zu welchen Einsätzen wir wohl gerufen werden? Ich atme noch einmal tief ein und aus. Und wie vertrage ich wohl das Fliegen? Es ist Viertel nach sechs. Ich öffne die Autotür, schnappe mir meine Tasche. Los geht’s.