In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 stürmte die New Yorker Polizei die Bar Stonewall Inn in der Christopher Street. Diese galt als Treffpunkt für Transpersonen, Dragqueens, Schwule und Lesben und war immer wieder Ziel von Razzien. An jenem Morgen wehrten sich die Barbesucher jedoch vehement, woraus ein tagelanger Protest entstand. Der Aufstand, der hier nur seinen Anfang nahm, geht als Stonewall Riot in die Geschichte ein – der Christopher Street Day war geboren. Der Tag soll Sichtbarkeit für die queere Community schaffen und immer wieder auf die besondere Schutzbedürftigkeit hinweisen. Er findet in vielen deutschen und internationalen Städten jährlich im Sommer statt.
Christopher Street Day in Coburg „Queere Sichtbarkeit ist wichtiger denn je“
Emily Fabricius 15.06.2025 - 06:30 Uhr