Auf geht`s zur Testfahrt: Kleiner Dreh am Zündschlüssel, und das digitale Display leuchtet auf. An der linken Seite strahlen neu Lämpchen in Grün, Gelb und Rot. Alle Lämpchen an, bedeutet: Akku voll. Erlischt Grün, sollte man langsam nach einer Steckdose Ausschau halten. Mit einem leichten Dreh am Gasgriff nimmt der getriebelose Nabenmotor erstaunlich schnell Fahrt auf. Im Nu leuchtet die 40 auf dem Digital-Tacho. Aber die beiden Magura-Scheibenbremsen müssen die Fahrt drosseln, denn mehr als Tempo 30 erlaubt die Gnaileser Straße in diesem Bereich von Rödental nicht. Die verkehrsberuhigte Zone endet, das "Elmoto" beschleunigt ordentlich, schafft ruckzuck Tempo 50 laut Tacho, auch, weil es bergab geht. So saust das E-Bike dem Unterwohlsbacher Kreisel entgegen. Ein Griff in die Bremsen und die Marzocchi-Federgabel taucht geschmeidig in die Rohre, um genauso komfortabel wieder herauszufedern. Rein in den Kreisel, der Arm ersetzt die fehlenden Blinker, und ab geht die Fahrt Richtung Weißenbrunn. Bei Vollgas pendelt der Tacho auf der Geraden nun zwischen 48 und 49 Sachen. Das macht Spaß. Bei der Rückfahrt beweist das E-Bike auch vom Kreisel berghoch nach Rödental Power, oben, kurz vor dem Ortsschild, düst es noch mit 32 Sachen dahin.