Die Kampagne "Abrüsten statt Aufrüsten" hat auch in Coburg Mitstreiter gefunden. Gut 30 Demonstranten versammelten sich am Freitagabend auf dem Markplatz, um unter anderem gegen die Erhöhung des Rüstungshaushalts der Bundesrepublik zu demonstrieren, der um über vier Milliarden Euro steigen soll. Protestiert wurde auch gegen weltweite Rüstungsausgaben. In den letzten Jahren sei immer wieder gefragt worden, wo denn die Friedensbewegung geblieben ist, sagte Pfarrer Karl-Heinz Lipp. "Nun, hier ist sie, wenn auch nicht in übermäßig großer Zahl." Coburger Grüne, der DGB Oberfranken/Coburg und die Partei "Die Linke" hatten in der Vestestadt zu der Kundgebung aufgerufen. Die Abrüstungs-Kampagne soll nach Bestreben der Initiatoren bis bis 4. November in vielen Städten stattfinden.