Coburg - Die Mehrheit des Stadtrats favorisiert das von zwei Studenten der Hochschule Coburg entworfene "Globe-Theater" als Interimsspielstätte währen der Generalsanierung des Landestheaters. Da aber gleichzeitig die Befürchtung besteht, dass die Kosten für die Verwirklichung des architektonisch anspruchsvollen Rundbaus durch die Decke gehen könnten, hat man am Donnerstagabend ein europaweites Generalübernehmer-Verfahren für zwei Varianten auf den Weg gebracht: Sowohl für die Verwirklichung des Globe, das in Modulbauweise entstehen soll, als auch für den Umbau der alten Angerturnhalle sollen Bauunternehmen gefunden werden. Welche der beiden Möglichkeiten am Ende verwirklicht wird, entscheidet der Stadtrat nach der Auswertung der Angebote.