Eigentlich ist dieses Moor optimal geschützt, erklärt Frank Reißenweber, Biologe und Beauftragter des Zweckverbandes Grünes Band, es sei sowohl Naturschutzgebiet als auch FFH-Gebiet. Trotzdem habe es Probleme wegen der Trockenheit. Das habe man erstmals 2003 gesehen, wurde dann 2018 und auch in diesem Jahr deutlich. Moore lebten vom Regen und davon gebe es eindeutig zu wenig. Nun baue sich langsam der Torf ab, zudem siedelten sich Pflanzen und Büsche an, wo es früher wegen der Nässe nicht möglich war. Der Zweckverband Grünes Band strebt nun laut Reißenweber an, das Abflussrohr des Moores in Thüringen zu verstopfen. So könne man dem Feuchtgebiet eine Atempause verschaffen. Dazu sei aber ein aufwendiges Genehmigungsverfahren notwendig. Reißenweber hofft, dass es schon Ende nächsten Jahres klappen könnte. Was er aber auch sagt: "Wenn sich die Trockenheit dauerhaft fortsetzt, hilft das auch nicht." mar
Coburg Atempause für das Rottenbacher Moor
Redaktion 27.09.2019 - 15:34 Uhr