Coburg - Zu hohe Geschwindigkeit ist Unfallursache Nummer Eins. Deshalb hatte Bayerns Polizei den vergangenen Donnerstag zum Blitzmarathon-Tag ausgerufen. 24 Stunden lang mussten die Autofahrer damit rechnen, überprüft zu werden. Allerdings: Nach dem Blitzmarathon ist vor dem Blitzmarathon. Ab sofort kontrollieren die Beamten der Verkehrspolizei die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit hauptsächlich auf den Landstraßen. Schwerpunktwoche "Geschwindigkeit in Bayern", nennt sich die Aktion. "Es wird überwacht, was Not tut", sagt Bernhard Schmitt, der Chef der Verkehrspolizeiinspektion Coburg. Und Not tut einiges. Nach Einschätzung des PI-Leiters werde vor allem auf gut ausgebauten Straßen, etwa der Umgehung von Rödental, "gefahren, was das Zeug hält". 159 km/h hatte vergangene Woche ein junger Mann auf dem Tacho, als er geblitzt wurde. "Und es ist zu befürchten, dass er mit diesem Tempo nicht nur einmal unterwegs war", gibt Schmitt zu bedenken. Deshalb findet er Geschwindigkeitskontrollen dann am effektivsten, wenn die Fahrer sofort mit ihren Tempoverstößen konfrontiert werden. Das bleibe wenigstens ein paar Tage im Gedächtnis haften, meint der Polizist. Übrigens: Auf Landstraßen rund um Seßlach, Untersiemau, im Itzgrund, bei Ahorn und natürlich bei Rödental werden kommende Woche wieder Blitzer stehen. nk
Coburg Auch nächste Woche blitzt es rund um Coburg
Redaktion 17.04.2015 - 00:00 Uhr