Coburg - "Lass es passieren, die einfachste Kunst, denn mit Authentizität kommt Echtheit, alles andere is ne Frechheit, verbinden Trueschool mit Newschool in Echtzeit, das is Juicy, wurde echt Zeit." Im Coburger Jugendzentrum Domino haben sich Jugendliche zur Gruppe "Juicy" zusammengeschlossen. Sie treffen sich regelmäßig mit dem Ziel, in Coburg eine Plattform für den Hiphop zu schaffen. "Juicy klingt einfach smooth", also geschmeidig, erklärt Marcel Redding. Außerdem knüpfe der Name an den Song "Jin and Juice" des amerikanischen Rappers Snoop Dogg an. Seit Jahren feiert der 19-jährige Marcel Redding den Rap, inzwischen hat er sogar seinen Freund Yannik Kulla damit angesteckt, der eigentlich aus der Hardcore-Szene kommt und nun die oben stehenden Rapzeilen schrieb. Die beiden sind Gründungsmitglieder von Juicy und von der Resonanz begeistert. Seit Frühling dieses Jahres hat die Gruppe drei Hiphop-Partys, teils mit Liveauftritten, im JUZ veranstaltet. "Disco-Abende, zum rantasten", wie Yannik Kulla meint. Bei jedem Event kamen mehr Leute, und diejenigen, die da waren, blieben auch. Beim ersten live Hiphopkonzert Anfang Dezember waren es dann 120 Leute und feierten begeistert mit den fünf Gruppen. "Die Coburger Rapper waren da, es war eine tolle Stimmung, das war überkrass", ist Yannik Kulla noch immer begeistert.
Coburg Auf dem Weg zur Hip-Hop-Hochburg
Christiane Schult 29.12.2017 - 18:15 Uhr