Coburg Berauschte Radfahrer verursachen Unfälle

Ein Mann fährt mit einem Elektrofahrrad. Foto: Uli Deck/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Gleich zweimal hat es am Montagnachmittag in der Coburger Innenstadt gekracht. In beiden Fällen waren Radfahrer für die Unfälle verantwortlich, die unter dem Einfluss von Alkohol beziehungsweise Drogen gestanden hatten.

Zunächst fuhr kurz nach 14 Uhr ein 38-Jähriger in ein vor ihm fahrendes Auto. Am Steuer saß eine 56-jährige Frau, die von der Ketschendorfer Straße nach links in eine Grundstückseinfahrt einbiegen hatte wollen. Der Pedelec-Fahrer wollte links vorbeifahren und rammte das Fahrzeug auf der linken Seite. Der 38-Jährige wurde über die Motorhaube auf die Straße geschleudert. Im Coburger Klinikum wurde bei dem Zweiradfahrer eine Blutentnahme durchgeführt, da er drogentypische Auffälligkeiten zeigte. Das Fahrrad wurde vor Ort abgestellt und versperrt. Der Sachschaden am Auto lag bei 1000 Euro.

Um 17.25 Uhr begegneten sich dann in der Scheuerfelder Straße in Wüstenahorn im Kurvenbereich ein Radfahrer und ein Honda-Fahrer. Der 41-jährige Radfahrer aus Coburg schnitt dabei derart stark die Kurve, dass er in den Gegenverkehr geriet. Der ihm entgegenkommende Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen. Am Fahrrad entstand kein Schaden. Allerdings befanden sich im Frontbereich des Autos und auf der Motorhaube mehrere Kratzspuren und Eindellungen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2000 Euro. Der Alkoholgeruch, der vom Radfahrer ausging, veranlasste die Polizisten, einen Test durchzuführen. Er ergab einen Wert von 0,82 Promille. Eine Blutentnahme im Klinikum schloss sich an. Der Fahrer verletzte sich nur leicht und begab sich zu seinem Hausarzt.

 

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