Coburg - Gegen 1.40 Uhr waren die Ordnungshüter mit dem Streifenwagen in der Callenberger Straße stadteinwärts unterwegs. Plötzlich kam ihnen aus der Callenberger Unterführung mit viel zu hoher Geschwindigkeit der BMW entgegen. In der scharfen Rechtskurve hinter der Unterführung brach das Heck aus und der BMW schleuderte quer zur Fahrbahn auf das Polizeifahrzeug zu. Nur mit einer Vollbremsung konnten die Beamten den Zusammenstoß mit dem völlig außer Kontrolle geratenen BMW verhindern.

Unmittelbar vor der „Nase“ des Streifenwagens schleuderte der BWM vorbei auf den Gehweg und prallte schließlich gegen die Beton-Brückenmauer der darüber verlaufenden Stadtautobahn. Mit gebrochener Vorderachse schaffte es der Fahrer noch bis auf das Gelände der Tankstelle. Dort blieb das Auto schließlich stehen. Schnell hatten die Polizisten den Grund für die halsbrecherische Fahrweise des 22-jährigen Studenten herausgefunden: Er hatte 1,36 Promille Alkohol im Blut. Er und seine beiden ebenfalls alkoholisierten Mitfahrer blieben unverletzt. Am BMW des Unfallverursachers entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von einigen tausend Euro. Der Streifenwagen blieb unversehrt.

Seinen Führerschein verlor der Alkoholsünder noch an Ort und Stelle. Zur Blutentnahme brachten ihn die Beamten in das Coburger Klinikum. Demnächst wird er Post von der Staatsanwaltschaft erhalten.