Coburg - Zunächst dachten die Geschwister Ulrike und Thomas Popp, jemand wolle ihnen übel mitspielen. Los ging es bereits im Oktober letzten Jahres: Fast jeden Morgen stellten sie fest, dass auf ihrem idyllischen Grundstück an der Itz große Äste von der Thujahecke fehlten. Vor zwölf Jahren hatten sie diese als Sichtschutz im Garten des Elternhauses gepflanzt, welches sie bewohnen. "Wir wurden schon richtig paranoid, schauten täglich als erstes, ob der Unbekannte schon wieder zugeschlagen hatte", berichten sie. Schließlich wandten sie sich an die Polizei. Auch diese konnte zunächst keinen Täter ermitteln, installierte aber eine verdeckte Kamera.