Coburg – In einer „harmonischen Diskussion“, wie Stadträte bestätigten, habe man sich vom Konzept überzeugen lassen, das Werner Häfele aus Winnenden für eine neue Markthalle in Coburg erarbeitet hat. Es sieht vor, dass der Schwerpunkt des Warenangebots auf regionalen Lebensmitteln liegt. Werner Häfele, der bereits mehrere Markthallen betreibt, nannte gegenüber der Neuen Presse als Beispiele Obst und Gemüse, Back-, Fleisch- und Wurstwaren. Zudem soll in der Markthalle am Albertsplatz, die in das Ensemble Ketschenvorstadt eingebettet wird, Gastronomie angeboten werden.

Eine Besonderheit der Markthalle in der Vestestadt werde sein, „dass sie nicht um eine Metzgerei Häfele herum aufgebaut wird“. Darauf fußen die Konzepte aller anderen Markthallen, die Werner Häfele betreibt. Er stehe bereits in sehr engen und konkreten Kontakten mit einem heimischen Metzger, ebenso mit einem Bäcker. „Ich stoße auf großes Interesse, bei der Markthalle mitzumachen“, sagte Häfele der NP.

Er geht davon aus, dass die Markthalle im Sommer 2016 in Betrieb gehen kann. Werner Häfele: „Es ist unser Ziel, dass wir zum 25. Samba-Festival in Coburg die Eröffnung feiern können.“ Die Einkaufsqualität der Stadt Coburg werde damit weiter steigern, zeigte sich der Investor überzeugt.

Für das Gebäude in der Ketschenvorstadt am Albertsplatz, das die Stadt derzeit renovieren lässt, waren neben der Markthalle die Einrichtung eines konventionellen Lebensmittelmarktes oder eine Facharztpraxis im Gespräch. Diese beiden Alternativen seien am Donnerstag im Stadtrat allerdings nicht mehr diskutiert worden, hieß es aus Kreisen des Gremiums.