Coburg - Betroffene Gesichter gab es bei der jüngsten Sitzung des Sozialsenats. Auslöser war der Bericht von Natalie Mozzo vom Verein zum Schutz misshandelter Frauen. Das Frauenhaus in Coburg, so Mozzo, sei nicht nur mit 30 Prozent überbelegt: Für sechs Frauen und sieben Kinder stünden derzeit auch nur zwei Toiletten, eine Dusche und eine Badewanne zur Verfügung. "Außerdem müssen sich alle einen Herd teilen", ergänzte sie. Die Probleme der Frauen würden nach Worten von Natalie Mozzo noch verstärkt, dass sie fast keinen bezahlbaren Wohnraum finden. "Viele Vermieter legen sofort auf, wenn sie hören - alleinstehende Frau mit Kind."
Coburg Coburger Frauenhaus überbelegt
Martin Rebhan 12.07.2018 - 17:38 Uhr