Coburg – Thomas Steinbrücker von der Akademischen Landsmannschaft Preußen Berlin hat die Wiedervereinigung Deutschlands als gute, wohltuende und glückliche Geschichte bezeichnet. Bei der Festrede zur nächtlichen Feierstunde des Coburger Convents (CC) am Pfingstmontag auf dem Marktplatz, der ein Fackelzug durch die Innenstadt vorausging, verteidigte Steinbrücker das Festhalten des CC an der Einheit, wofür die akademischen Landsmannschaften und Turnerschaften bis zum Fall der Mauer vor 25 Jahren viel Kritik hätten einstecken müssen.
Gerade die heuer präsidierende Landsmannschaft Preußen Berlin habe an der Nahtstelle der damaligen Machtblöcke „die Machtlosigkeit gegen die unmenschliche und ungerechte Teilung Deutschlands und Europas mit hoher Sensibilität empfunden“. Man habe aber stets Kraft gefunden, an der Hoffnung der staatlichen Einheit festzuhalten „und dies auch offen zu äußern“. Daran habe auch die „übergroße Mehrheit der Coburger Bevölkerung“ und ihrer offiziellen Vertreter „mit ihrer moralischen Unterstützung und Zuspruch über Jahrzehnte großen Anteil“.
Die Mahnstunde verlief ohne größere Proteste. Lediglich eine kleine Gruppe junger Demonstranten zeigte am Gräfsblock ein Video mit Bildern und Filmsequenzen vom Wartburgfest im 19. Jahrhundert und der Bücherverbrennung in Zeiten der Nazi-Diktaktur. Damit wollte man, so eine Sprecherin, aufzeigen, welche „ästhetischen Verbindungen“ es zwischen Fackelaufmärschen in der Vergangenheit und dem Fackelzug des Coburger Convents im Jahr 2014 gebe.
Bei der Festrede am Marktplatz gab es keine Störungen. Dafür sorgte auch ein großes Polizeiaufgebot in der Nacht von Montag auf Dienstag.
Beim Einzug auf den Marktplatz warfen die Verbandsbrüder ihre brennenden Fackeln auf das Pflaster. So entstand der Eindruck eines „Marktplatzes in Flammen“. Die Überreste wurden unmittelbar nach der Feierstunde von städtischen Mitarbeitern beseitigt.
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Gerade die heuer präsidierende Landsmannschaft Preußen Berlin habe an der Nahtstelle der damaligen Machtblöcke „die Machtlosigkeit gegen die unmenschliche und ungerechte Teilung Deutschlands und Europas mit hoher Sensibilität empfunden“. Man habe aber stets Kraft gefunden, an der Hoffnung der staatlichen Einheit festzuhalten „und dies auch offen zu äußern“. Daran habe auch die „übergroße Mehrheit der Coburger Bevölkerung“ und ihrer offiziellen Vertreter „mit ihrer moralischen Unterstützung und Zuspruch über Jahrzehnte großen Anteil“.
Die Mahnstunde verlief ohne größere Proteste. Lediglich eine kleine Gruppe junger Demonstranten zeigte am Gräfsblock ein Video mit Bildern und Filmsequenzen vom Wartburgfest im 19. Jahrhundert und der Bücherverbrennung in Zeiten der Nazi-Diktaktur. Damit wollte man, so eine Sprecherin, aufzeigen, welche „ästhetischen Verbindungen“ es zwischen Fackelaufmärschen in der Vergangenheit und dem Fackelzug des Coburger Convents im Jahr 2014 gebe.
Bei der Festrede am Marktplatz gab es keine Störungen. Dafür sorgte auch ein großes Polizeiaufgebot in der Nacht von Montag auf Dienstag.
Beim Einzug auf den Marktplatz warfen die Verbandsbrüder ihre brennenden Fackeln auf das Pflaster. So entstand der Eindruck eines „Marktplatzes in Flammen“. Die Überreste wurden unmittelbar nach der Feierstunde von städtischen Mitarbeitern beseitigt.
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