Coburg - Die Stadt Coburg lebt von der Substanz. Bis zum Jahr 2019 werden die knapp 60 Millionen Euro, die Ende 2015 noch als Guthaben auf ihren Konten zu Buche standen, auf etwa neun Millionen Euro abgeschmolzen sein. Das liegt zum einen daran, dass die Stadt jetzt circa 24 Millionen Euro zu viel gezahlter Gewerbesteuer einschließlich Zinsen an die HUK zurück überweisen muss. Dafür hat man allerdings vorgesorgt und Rücklagen gebildet. Auch hat die Stadt ihre Investitionen im Zeitraum von 2016 bis 2019 von ursprünglich geplanten 105 auf 87,8 Millionen gekürzt. Zudem regiert in allen Bereichen der Verwaltung der Rotstift, um Kosten zu senken. Trotzdem wird die Verschuldung, die heuer mit 28,2 Millionen Euro angesetzt ist, bis 2019 auf 41,2 Millionen steigen, weil die Stadt ein Drittel der geplanten Investitionen über Kredite finanzieren muss.