Coburg / München - Am Donnerstag waren sie wieder da: An mehreren Stellen in der Coburger Spitalgasse sind derzeit Straßenverkäufer unterwegs, die das Magazin "Streetworker" unters Volk bringen wollen. Mit einem Verkaufspreis von 1,50 Euro wirbt das Blatt damit "Von Obdachlosen für Jedermann" gemacht worden zu sein. Doch das Magazin ist nicht unumstritten. Im Internet finden sich mehrere Beiträge, wonach die Produktion und der Verkauf aus rein kommerziellen Absichten geschehen sollen. Von Geldsammlern aus Osteuropa und illegalen Spendeneintreibern ist zu lesen. Und von organisierten Banden, an die die Verkäufer ihr Geld abgegeben müssen. Solche Vorwürfe will man sich beim "Streetworker" aber nicht gefallen lassen.
Coburg Das Geschäft mit der Hilfe
Steffi Wolf 14.12.2018 - 15:18 Uhr