Coburg - Puls, Blutdruck, Daten des EKG oder sogar Fotos vom Unfallort: Wenn Patienten mit dem Rettungswagen auf dem Weg ins Klinikum sind, wissen Ärzte und Mitarbeiter der Notaufnahme seit Kurzem noch besser, was sie erwarten wird und was vorbereitet werden muss. Noch aus dem Rettungswagen heraus haben Sanitäter wichtige Informationen zum Patienten sowie dessen Gesundheitszustand über eine sichere Verbindung bereits an die Klinik gesendet. Möglich macht das das Nida-Pad, ein Gerät, das einem Tablet ähnelt und in das medizinische Daten eingegeben werden. Außerdem verfügt es über eine Kamera, mit der zum Beispiel vor Ort fotografiert werden kann. "In der Unfallchirurgie können Ärzte oft schon anhand von Fotos deformierter Autos einschätzen, mit welchen Verletzungen zu rechnen ist", erklärt Dr. Hans-Joachim Goller, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und Leiter der Präklinischen Notfallmedizin am Klinikum.