Coburg Demo soll Zeichen für die Demokratie setzen

Gut eine Woche vor der Wahl lädt das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ auf den Marktplatz ein. Die Botschaft lautet: Stimmen abgeben.

Am 27. Januar haben 1000 Menschen an einer Lichterkette teilgenommen. Foto: NP-Archiv/Michael von Aichberger

Kurz vor der Bundestagswahl ruft das Bündnis Coburg „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ die Bürgerinnen und Bürger zu einer Demonstration auf. Sie findet am Samstag, 15. Februar, um 15 Uhr auf dem Marktplatz statt. Unter dem Motto „Gemeinsam für Demokratie“ soll nach Angaben der Initiatoren ein klares Zeichen gegen rechtsextreme Tendenzen und für den Erhalt der demokratischen Werte gesetzt werden. Die Veranstaltung wird rund eine Stunde dauern und dient gleichzeitig als eindringlicher Wahlaufruf.

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Das Organisationsteam um Helena Lakemann, Olivia Wyglenda, Oliver Pieschel und Ulf Wunderlich lädt zu einem abwechslungsreichen Programm mit künstlerischen Darbietungen ein, das die Bedeutung demokratischer Werte auf kreative Weise verdeutlichen soll. Geplant sind mehrere musikalische Beiträge sowie ein politisches Theaterstück.

Das Bündnis fordert alle Coburgerinnen und Coburger dazu auf, ihre Stimme bei den kommenden Wahlen abzugeben und damit aktiv für eine freie und tolerante Gesellschaft einzutreten. „Nur wer wählt, stärkt unsere Demokratie und verhindert, dass rechtsextreme Kräfte an Einfluss gewinnen“, lautet die Botschaft des Bündnisses.

Zuletzt hatten 1000 Menschen am 27. Januar auf dem Marktplatz mit einer Lichterkette demonstriert. Hintergrund: Vor 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit, in dem über eine Million Menschen ermordet worden waren.red