Großheirath - Wolfgang Schultheiß steht inmitten eines etwa zehn Meter breiten Uferstreifens an der Itz. Er dient dem Naturschutz und wird deshalb nicht mehr bewirtschaftet. Das heißt, er wird nicht gemäht und verwildert zusehends. Deshalb machen sich "Problemgräser" breit. So nennt Schultheiß, der einen 115 Hektar großen Milchviehbetrieb in Gossenberg leitet, beispielsweise Ampfer. Dieser kann in den Naturschutzflächen entlang der Itz ausreifen. Die Samen werden von Vögeln verbreitet und mit dem alljährlichen Hochwasser auf die Itzwiesen geschwemmt, wo Landwirte Grünfutter und Heu sowie Silage gewinnen. Der Ampfer ist aber als Futter für Milchvieh denkbar ungeeignet. In großen Mengen kann er bei Wiederkäuern zu Vergiftungserscheinungen führen.
Coburg Der Ampfer greift an
Von Wolfgang Braunschmidt, Wolfgang Schultheiß, Landwirt 27.08.2011 - 00:00 Uhr