Das Samba-Festival ist ein sensibles Thema. Wo 200 000 Menschen auf engstem Platz ein ganzes Wochenende lang feiern als gäbe es kein Morgen mehr, bleiben Kritiker nicht aus. Zu laut, zu lang, zu abgesperrt: Das Lamento leidgeprüfter Anwohner ist Jahr für Jahr das gleiche. Aber dagegen können die Veranstalter wenig machen. Denn es ist weit und breit nichts in Sicht, das für Coburgs Image einer jungen, weltoffenen Stadt wichtiger wäre als das Samba-Festival. Coburg Cabana: Die dreitägige Show südamerikanischer Lebensfreude ist ein beispielloser Sympathieträger, dessen Strahlkraft auch eminente Bedeutung für die gesamte Region hat.