Coburg - "Frondienst", "Sklavenarbeit", "Rechtsverstöße", "Freiheitsberaubung" - das sind Begriffe, die mehrere Fahrer, die für den Omnibusverkehr Franken (OVF) tätig sind, im Gespräch mit der Neuen Presse immer wieder nennen. Seit der Landkreis Coburg den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum 1. September 2016 neu organisiert hat, fühlen sich die Fahrer wegen knapp berechneter, kaum einzuhaltender Fahrzeiten auf den einzelnen Linien massiv unter Druck gesetzt, mittels GPS-System vollständig überwacht und zu Rechtsverstößen im Straßenverkehr genötigt, beispielsweise zu Geschwindigkeitsübertretungen. Am Ende bleibe die Sicherheit auf der Strecke.
Coburg Die Nöte der Busfahrer
Wolfgang Braunschmidt 03.02.2017 - 21:54 Uhr