Die Gäste um Ex-HSCler Anton Prakapenia verloren zum Auftakt zu Hause gegen Berlin mit 20:25 und mussten sich im Anschluss in Flensburg mit 26:33 geschlagen geben. Zuletzt verlor das Team von Daniel Kubes zu Hause gegen den Bergischen HC (26:31). "Gegen den BHC war das ganze Spiel knapp, erst gegen Ende wurde es deutlich", sagt Mráz. Er ist gewarnt und wird seine Gedanken an seine Spieler weitergeben. "Wir müssen uns 60 Minuten auf uns konzentrieren", steht für ihn fest.
Dann kann es auch mit dem Heimsieg klappen. "Ich hoffe, dass uns die Zuschauer wieder lautstark unterstützen werden. Im ersten Heimspiel war es super", lobt der Tscheche die Coburger Anhängerschaft. Wie viele Fans am Sonntag in die Halle auf der Lauterer Höhe dürfen, ist aktuell noch nicht klar. Die Corona-Entwicklung müsse tagesaktuell bewertet werden, sagt Jan Gorr. Der Geschäftsführer des HSC geht zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht von Änderungen oder Anpassungen im Vergleich zum Leipzig-Spiel aus. "Wir haben aktuell in Coburg die glückliche Situation, dass wir einen wahnsinnig niedrigen Wert von 4,9 Fällen auf 100 000 Einwohner haben."
Daher wird es wohl wieder so sein, dass 1000 Zuschauer live dabei sein dürfen, um ihre Mannschaft im Kampf um die ersten zwei Punkte der Saison zu unterstützen.
Personell kann Mráz fast aus dem Vollen schöpfen, einzig Jakob Knauer steht nicht zur Verfügung. Der Rückraumspiel ist nach der gegen Leipzig erlittenen Schulterverletzung bereits operiert worden.
HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum, Fabian Apfel - Felix Sproß, Justin Kurch, Paul Schikora, Max Preller, Pouya Norouzi Nezhad, Stepan Zeman, Christoph Neuhold, Drasko Nenadic, Andreas Schröder, Tobias Varvne, Pontus Zetterman, Florian Billek. - Es fehlt: Jakob Knauer (Schulter-OP).