Coburg Ein geglückter Start

In kleinen Gruppen lösten die Studierenden Aufgaben und lernten sich so besser kennen. Foto: Hochschule

Die Hochschule Coburg hieß ihre Erstsemester in den MINT-Fächern willkommen. Dabei zeigte man, wie Studieren trotz Corona funktioniert.

Coburg - Wer ein Studium beginnt, hat immer viele Fragen. In diesem Jahr sind das besonders viele und natürlich auch andere, als in "normalen" Zeiten: Wie kann ich an Vorlesungen teilnehmen? Wie lerne ich jetzt andere Studierende kennen und wie können wir uns treffen? Welche digitalen Plattformen muss ich kennen und wie funktionieren sie? Antworten darauf lieferten die Erstsemestertage in den MINT-Studiengängen der Hochschule Coburg.

Der gemeinsame Start ins Studium bei den Erstsemestertagen der MINT-Studiengänge der Hochschule Coburg gestaltete sich heuer etwas anders: Die sonst auf einen Termin gebündelten Veranstaltungen wurden von den Organisatorinnen Ina Sinterhauf und Anna Keiderling vom Projekt:ING über mehrere Tage verteilt. So konnten sich die jungen Menschen innerhalb der Mentoratsgruppen persönlich kennenlernen. Gemeinsame Programmpunkte aller Erstsemester fanden über die Online-Plattform Zoom statt - ähnlich wie im Semester der Vorlesungsbetrieb zwischen Präsenz- und Onlineveranstaltungen umgesetzt wird.

Zu Beginn der Erstsemestertage gaben die Mentoren natürlich wieder Infos zum Studienstart. In einem virtuellen Rundgang konnten sich die Erstsemester räumlich an der Hochschule orientieren und wichtige Anlaufstellen kennenlernen.

Durch die Bearbeitung einer Projektaufgabe, bei der Inhalte aus dem jeweiligen Studiengang aufgegriffen wurden, kamen sich die neuen Studierenden näher - natürlich mit dem nötigen räumlichen Abstand. In den Gruppen wurden zum Beispiel einfache, aber präzise Waagen entwickelt, virtuelle Lego-Roboter programmiert, knifflige Aufgabenstellungen aus der Optik gelöst oder stimmungsvolle weihnachtliche Beleuchtungen entworfen. Für die Präsentation der Projektergebnisse vor einer Jury, die über Zoom stattfand, entwickelten die Studierenden kreative Präsentationsmöglichkeiten.

Ina Sinterhauf, Leiterin von Projekt:ING, ist zufrieden mit der Veranstaltungswoche: "Unter diesen Umständen ist es uns gelungen, wirklich schöne Erstsemestertage zu gestalten, die den neuen Studierenden einen guten Start erlauben." Anna Keiderling ergänzt: "Auch die Mentoren sowie die Lehrenden aus den Fakultäten haben sich auf das neue Format eingelassen und dadurch die Umsetzung ermöglicht." Nach dem guten Start ist das Team von Projekt:ING für die Coburger MINT-Studierenden weiterhin da, ob mit Seminarangeboten oder individueller Beratung.

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