Coburg - Die Nymphe Rusalka ist verloren. Schon das erste Bild, nachdem sich der Vorhang am Landestheater Coburg hebt, stellt dies klar: Ihr geliebter Prinz schläft schlecht, weil er von ihr träumt. Er erhebt sich verstört, wandert ziellos durch die Fluchten der Räume, die sich in dunkler, erhabener Pracht erheben und geheimnisvoll im Mondlicht leuchten. Diese Liebe zwischen den Welten, kann die gutgehen? Niemals. Denn so groß die Liebe zwischen beiden auch ist, bleibt die Leidenschaft kühl.