Coburg - Die Altpfadfindergilde "Weiße Eulen" hat das Friedenslicht in der Vestestadt am dritten Adventssonntag auf dem Weihnachtsmarkt verteilt. "Frieden bedeutet menschliche Sicherheit, ein menschenwürdiges Leben für alle, ohne Hunger und Not und mit Toleranz gegenüber dem anderen", sagte Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer. Die Aktion, die heuer unter dem Motto "Frieden: Gefällt mir - ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens" steht, soll den Austausch und die Vernetzung aller Pfadfinder über das Internet und die Sozialen Netzwerke in den Mittelpunkt stellen. Denn das Netz verbinde die Menschen guten Willens und könne dazu beitragen, die Idee des Friedenslichtes, ein Europa ohne Krieg, zu verbreiten. Mit Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung könne man kein Problem der Welt lösen, sagte Tessmer. Deshalb müsse das Bestreben aller Menschen die Erhaltung oder Schaffung von Frieden sein. Das sei ein Prozess, der bei jedem im Kopf beginne und immer wieder neu gestartet werden müsse, betonte der Oberbürgermeister.