Coburg - "Einfach nur faszinierend!" So umreißt Historiker Arturo E. Beéche das Leben von Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha. Der heutige Chef des Hauses Coburg sollte in Berlin auf die Welt kommen, doch stattdessen wurde er am 21. März 1943 auf dem Landgut seines Großvaters Solms-Baruth in Casel in der Niederlausitz geboren. Von dort musste seine Mutter Viktoria Luise von Sachsen-Coburg und Gotha, die damals gerade einmal 22 Jahre alt war, mit ihrem zweijährigen Sohn fliehen. "Ohne große Vorbereitung, mit ein paar Koffern, ohne Geld, ohne Aussicht auf eine gute Zukunft", berichtet Beéche. Ziel war Coburg, wo Prinz Andreas, der Enkel des letzten regierenden Coburger Herzogs Carl Eduard, in der Familie seines Vaters aufwachsen sollte.