Weidach - Wenn sich die Quecksilbersäule der 30-Grad-Mark nähert und keine Gewitterwolken am Horizont aufziehen, sitzt Stephan Flohrschütz auf seinem Mähdrescher. Jetzt, Anfang August, ist es höchste Zeit, um die Getreideernte einzubringen. "Sonnig und trocken muss es sein", sagt der Landwirt, der, seit die Sonne hoch genug steht um den Morgentau wegzubrennen, im Führerhaus seines Claas "Dominator 88" sitzt. Pro Stunde kann er mit der mächtigen Landmaschine 1,5 bis zwei Hektar bearbeiten. Heute ist es Triticale - eine Kreuzung aus Weizen und Roggen - das in den Körnertank des Claas fällt.
Coburg Eine Frage der Ähre
Von Norbert Klüglein 03.08.2015 - 00:00 Uhr