Coburg - Wenige Wochen nach dem Artikel "Von Januar an ohne Wohnung" (siehe hier), in dem die verzweifelte Suche einer alleinerziehenden Mutter mit körperlichen Einschränkungen nach einer Wohnung für sich und ihre Tochter im Stadtgebiet Coburg beschrieben wurde, steht eine Frau in den Redaktionsräumen der Neuen Presse. Auch sie möchte von ihren Schwierigkeiten bei der Suche nach geeignetem Wohnraum für sich und ihre Familie berichten. Der Artikel sei weniger der Auslöser für sie gewesen, mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, als eine Bestätigung: "Ich bin ja gar nicht allein!" Als Mutter von sieben Kindern habe sie mehrmals erfahren müssen, was es heißt, von Behörden abhängig zu sein. Die 35-Jährige lebt in Coburg. Ihre Kinder sind vier, sechs, acht, neun, zwölf, vierzehn und siebzehn Jahre alt. Der Älteste wohne nicht mehr im Haushalt. Der heute Neunjährige sei zu früh zur Welt gekommen, wurde zuckerkrank, leide an Autismus und ADHS. "Ein schwieriges, betreuungsaufwändiges Kind!", sagt Sandra C. über ihren Sohn, der die Schule am Hofgarten besucht.