Fürth am Berg - Dichter, Sänger und Liedermacher preisen den Mai als Wonnemonat, den Landwirten im Coburger Land hat er heuer jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht: Weil die Eisheiligen (11. bis 15. Mai) in diesem Jahr ihrem Namen mehr als gerecht wurden, hat die Wintergerste kaum Körner ausgebildet. "Durch die Spätfröste ist in den Ähren nahezu nichts drin, der Ertrag tendiert praktisch gen Null", stellte der Coburger Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands (BBV), Martin Flohrschütz, am Mittwoch auf dem Hof von Landwirt Ralf Thamm in Fürth am Berg fest. Letzterer betreibt in dem Neustadter Stadtteil eine Schweinemast mit 1900 Tieren und bewirtschaftet 200 Hektar Land. Er sieht sich nun gezwungen, Futter zuzukaufen.
Coburg Eisheilige verursachen Totalschaden
Christoph Scheppe 08.07.2020 - 15:18 Uhr