Fast 100 Neuinfektionen in zwei Tagen Schulen bleiben ab Montag zu

Die Ansteckungsgefahr in Stadt und Landkreis Coburg hat über Ostern vor allem wegen der Mutationen stark zugenommen. Foto: /peterschreiber.media - stock.adobe.com

Konkretes wird heute bekannt gegeben. Grund dafür ist die Zahl der Neuinfektionen, die jetzt auch im Raum Coburg dramatisch ansteigt.

Coburg - Die Anzahl der Neuinfektion in Stadt und Landkreis Coburg nimmt weiter stark zu. Am Donnerstag und Mittwoch meldete das Landratsamt insgesamt 97 neue Fälle – so viel wie noch nie binnen zwei Tagen. Das bedeutet: Nach den Osterferien, die am kommenden Montag, 12. April, enden, wird es im Raum Coburg aller Voraussicht nach vorerst keinen Präsenzunterricht mehr geben. Ausgenommen davon sind die Abschluss- beziehungsweise Übertrittsklassen, wie Corinna Rösler, die Pressesprecherin des Landratsamtes, der Neuen Presse auf Anfrage mitteilte. Auch in den Jahrgangsstufen 11 und 12 der Gymnasien könne vor Ort unterrichtet werden. Näheres werde am heutigen Freitag in einer Presseerklärung bekannt gegeben.

Die Inzidenzen lagen gestern in der Stadt bei 126,7, im Landkreis bei 95,7. Tendenz: steigend. Rösler verwies darauf, dass die hohen Zahlen auch damit zu tun haben, dass über Ostern sehr viel weniger getestet worden sei „und jetzt alles auf einmal kommt“. Die meisten Ansteckungen würden vor allem im privaten Bereich und in Betrieben registriert. Verantwortlich ist in zunehmenden Maße – exakte Zahlen waren gestern nicht erhältlich – die Corona-Mutation B 1.1.7. Laut Rösler ist davon auszugehen, dass sowohl Stadt als auch Land so schnell von einer Inzidenz über 100 nicht mehr herunterkommen.

Wenn das dreimal hintereinander der Fall ist, wird es auch wieder zu Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen kommen. Die eigene Wohnung zu verlassen ist dann zwischen 22 und 5 Uhr nur noch bei einem triftigem Grund erlaubt. Außerdem darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen. Auch die meisten Läden sowie Museen müssen wieder schließen. Davon ausgenommen sind Geschäfte für den täglichen Bedarf wie beispielsweise Supermärkte, Bäckereien oder Apotheken.

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