Im Neujahrskonzert, auf der Bühne des Landestheaters und in den Herzen vieler Musikerfans hat er seinen Stammplatz. Doch ansonsten spielt der Walzerkönig in seiner Wahl-Heimat Coburg längst nicht mehr die erste Geige. Die Begeisterung, mit der die „deutsche Johann Strauss-Stadt“ ihren berühmten Adoptivsohn in den späten 1980er-Jahren werbewirksam wiederentdeckte, hat sich verflüchtigt. 2011 strich die Stadt ihre Zuschüsse und überließ die bis dahin alljährlichen Strauss-Musiktage der in Coburg ansässigen Deutschen Johann-Strauss-Gesellschaft (DJSG).