„Residenzler“ waren die Coburger schon im 16. Jahrhundert. Zum „global player“ wurden sie - beziehungsweise ihre blaublütigen Herrscher – allerdings erst 1826: Durch eine Neugliederung der ernestinischen Herzogtümer entstand das Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, dessen klangvoller Name bis heute international nachhallt. Durch geschickte Heiratspolitik knüpfte das Herzogshaus verwandschaftliche Bande zu fast allen bedeutenden Herrscherhäusern Europas und krönte seine dynastische Rolle 1840 mit der Traumhochzeit Alberts mit britischen Queen Victoria.