Coburg/Sonneberg - Der Klinikverbund Regiomed ist in eine finanzielle Schieflage geraten. Die Gesellschafter, die Städte und Landkreise Coburg, Lichtenfels und Hildburghausen und Sonneberg, müssen Geld zuschießen. Die Kreistage Coburg und Lichtenfels haben in nicht öffentlichen Sitzungen entsprechende Beschlüsse gefasst, der Stadtrat von Coburg sollte nach Informationen der Neuen Presse am späten Donnerstagabend folgen. Insgesamt soll es um einen Betrag zwischen acht und zehn Millionen Euro gehen, um die Liquidität des bayerisch-thüringischen Krankenhauskonzerns kurzfristig wieder herzustellen. Das ist notwendig, um beispielsweise die Auszahlung von Gehältern sicherzustellen oder Handwerkerrechnungen zu begleichen, die beim Bau der neuen Regiomed-Zentralküche in Lichtenfels fällig werden.