Sie selbst haben ebenfalls Vorschläge, wie man den Straßenverkehr positiv beeinflussen könnte. "Da ist zum einen die Ausschilderung, die auf die Hauptverkehrsadern verweisen könnte", meint Martin Kappelmeier, der direkt an der Engstelle, aus Fischbach kommend, wohnt. Das würde den Schwerlastverkehr betreffen, aber auch die Pendler. "Zudem könnte man eine Tonnage-Beschränkung anbringen", meinen die Bürger. "Die und auch die landwirtschaftlichen Fahrzeuge nutzen regelmäßig die Gehwege als Ausweichstellen", zeigen die erbosten Anwohner auf. "Die Straße wurde in den 1960er-Jahren gebaut, für den damaligen Straßenverkehr ausreichend dimensioniert. Wenn man aber die großen Lkw und Mähdrescher heutiger Zeit sieht, dann passt das Verhältnis nicht mehr", sagt Birgit Neeß. Sie und andere Bürger vermuten auch, dass Navigationsgeräte oft den Weg über Höhn auswiesen, weil er kürzer sei als andere und zudem mautfrei.