Coburg - Nach fast sechsstündiger Diskussion, Sitzungsunterbrechungen und internen Beratungen stand am Donnerstag kurz vor 18 Uhr fest: Der Stadtrat hält nicht länger an seinem Beschluss vom Dezember 2016 fest, die Kosten für die Übergangsspielstätte des Landestheaters Coburg bei sechs Millionen Euro zu deckeln. Diese Version, die im Stadtrats- und Verwaltungsjargon "Interimsspielstätte Spar" genannt wurde, weicht der "Interimsspielstätte Alternativ". Danach soll das Verhandlungs- und Ausschreibungsverfahren zur Verwirklichung dieser Variante unter Einbeziehung der alten Dreifachturnhalle am Ketschenanger "weiterverfolgt und zum Abschluss gebracht werden". Für das Projekt haben zwei Unternehmen Angebote abgegeben. Ein drittes hatte Interesse gezeigt, sich dann aber nicht am Bieterverfahren beteiligt.
Coburg Interimsspielstätte: Stadtrat lupft den Deckel
Wolfgang Braunschmidt 28.09.2017 - 21:27 Uhr