Coburg - Außen hui, innen naja: Die Jugendherberge im Ketschendorfer Schloss genügt technisch und räumlich schon länger nicht mehr den Anforderungen. Zwar liebäugeln Stadt (Schloss-Eigentümer) und Jugendherbergswerk (Nutzer) mit einer Fortführung. Weil mit spartanischem Herbergs-Charakter aber kein Staat mehr zu machen ist, müssten mehrere Millionen Euro investiert werden, um das Domizil mit dem inzwischen zum Standard gehörenden Hotelkomfort auszustatten. Ob es dazu kommt, hängt vom Ausgang der Etat-Beratungen im März ab.