Coburg Jugendliche schlagen absichtlich Brandmelder ein

Symbolbild: Einsatz Foto: dpa/Patrick Seeger

Ohne Grund schlägt eine Gruppe von Jugendlichen am Montagabend im Parkhaus Zinkenwehr einen Brandmelder ein. Sie lösen damit einen Feuerwehreinsatz aus und verstoßen dabei auch gegen die Corona-Auflagen.

Coburg - Wie die Polizei berichtet, schlugen Jugendliche am Montagabend unbegründet einen Brandmelder im Parkhaus Zinkenwehr ein und lösten damit einen Rettungseinsatz aus. Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten weder ein Brandgeschehen noch einen Notfall fest. Durch die Sichtung der Überwachungsvideos im Parkhaus ermittelten die Coburger Polizisten mehrere Jugendliche, im Alter zwischen 13 und 15 Jahren, die die Brandmeldeanlage missbräuchlich aktiviert hatten. Kurze Zeit darauf trafen die Beamten die Jugendgruppe am Coburger Bahnhof an, nahmen sie in Gewahrsam und übergaben sie im Anschluss an die Erziehungsberechtigten.

Der missbräuchlich ausgelöste Brandmelder sorgte letztendlich für den Einsatz von vier Feuerwehrfahrzeugen und einer Polizeistreife. Die Coburger Polizisten ermitteln nun wegen eines Vergehens des Missbrauchs von Notrufen. Da sich die Jugendlichen gemeinsam im Coburger Stadtgebiet aufhielten, wird zudem gegen alle Beteiligten wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz ermittelt.

Die Kosten für den Feuerwehreinsatz müssen die Verursacher oder deren Eltern zahlen.

 
 

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