Herzog Ernst II. dürfte es gefallen haben. In einem so prächtigen Zustand, wie sich Schloss Ketschendorf heute präsentiert, war es wahrscheinlich zuletzt 1869, als die Umbauarbeiten im Auftrag der Freifrau von Stolzenau gerade abgeschlossen waren. Gerüchten zufolge hatte der Coburger Landesherr einen erheblichen Anteil daran. Ihm wurden ferner großes Interesse an den Sangeskünsten der Freifrau und möglicherweise auch anderen Fähigkeiten der Rosine Stolz nachgesagt, wie die Adelige mit bürgerlichem Namen hieß. Doch das ist lange her.
Coburg-Ketschendorf Das Schloss ist endlich wachgeküsst
Norbert Klüglein 22.06.2025 - 06:30 Uhr