Rödental - Marco Steiner, seit 1. Mai Bürgermeister der Stadt Rödental, ist mit Paukenschlägen in seine erste Amtszeit gestartet. Kaum im Amt, legte sich der 39-jährige Politiker der Freien Wähler mit der Regierung von Oberfranken und der Stadt Coburg an. Einmal ging es darum, dass es kein Anhörungsverfahren für den Neubau der umstrittenen, von Bürgern massiv bekämpften 380-kV-Stromleitung durch das Coburger Land gibt. Steiner schrieb der Regierung ins Stammbuch, sollte dieser Stil fortgeführt werden "Großprojekte offensichtlich ohne Rücksicht auf die Rechte der Betroffenen durchzuwinken, dann ist mein Vorschlag: Gaukelt den Bürgerinnen und Bürgern nicht vor, es gäbe Möglichkeiten, Einwände vorzubringen. Baut die Leitungen, wie ihr wollt, setzt die Masten dorthin, wo ihr wollt, und fragt gar nicht erst nach den Belangen von Bürgern und Kommunen. Das wäre allemal ehrlicher."
Coburg Klare Kante im Rödentaler Rathaus
Von Wolfgang Braunschmidt 08.08.2014 - 00:00 Uhr