Die 91 Abiturienten, die sich am Freitag in das goldene Buch des Gymnasium Alexandrinum eingeschrieben haben, sind ein besonderer Jahrgang für Schulleiter Herbert Brunner. Denn das Jahr 2010 war sowohl für den Direktor als auch für die Schüler das erste am "Alex". Er entließ sie aber nicht ohne eine letzte literarische Interpretation. Über die hatten sich die Stufensprecherinnen Kim Abeska und Leonie Angermüller in ihrer Abiturrede explizit beschwert. "Schade, dass Georg Heym nicht noch lebt. So hätten uns unsere Lehrer nicht immer fragen müssen, wieso er so oft die Farbe Rot in seinen Gedichten zelebrierte", sagten sie.