Coburg/Kronach - Der Hut größer als ein Suppenteller, der Stiel dick wie ein Unterarm, das Gewicht über ein Kilo:. So kapitale Steinpilze, wie Eberhard Köster einen Mitte Oktober im Thüringer Wald bei Breitenbach gefunden hat, gab es heuer zuhauf. Für Alexander Ulmer, Pilzexperte vom LBV Coburg, nichts Ungewöhnliches. In diesem Herbst habe es ideale Bedingungen gegeben. Fast drei Wochen lang Niederschläge, dazu Nebel am Morgen und eine Sonne, die nicht mehr so hoch steht. So könne sich die Feuchtigkeit halten - und Pilze sich entwickeln. Aber nicht überall. Die gängigen Speisepilze habe es vor allem an Nordhängen gegeben, der Itzgrund dagegen sei fast pilzfrei gewesen, so Ulmers Beobachtungen.
Coburg/Kronach Pilzsaison mit kapitalen Funden
Martin Fleischmann 06.11.2019 - 16:24 Uhr