Coburg Lehrerin der FOS/BOS mit Corona infiziert

Geschlossen: Ein leeres Klassenzimmer im Carolus-Magnus-Gymnasium im Landkreis Heinsberg (NRW), der besonders stark vom Coronavirus getroffen wurde. Foto: Jonas Güttler/dpa

Eine Lehrerin an der Coburger FOS/BOS ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Rund 120 Schüler müssen in Quarantäne.

Coburg - Eine Lehrerin der Regiomontanus-Schule Coburg, das sind die Staatliche Fachoberschule (FOS) und die Berufsoberschule (BOS) am Plattenäcker, ist positiv auf COVID-19 getestet worden. Laut Landratsamt Coburg erfolgte der Test im Rahmen der Reihentestung, die der Freistaat seinen Lehrkräften kostenlos anbietet. „Die Pädagogin hat keinerlei Symptome“, so Corinna Rösler, Pressesprecherin des Landratsamtes.

Weil die Lehrerin Schulklassen an der FOS und der BOS unterrichtet, hätte sie mit einer größeren Menge Jugendlicher Kontakt gehabt. „Aus diesem Grund befinden sich etwa 120 Personen in Quarantäne, so Rösler. Bei den Kontaktpersonen handele es sich um Schüler mehrerer Klassen sowie Lehrpersonal.
Das Contact-Tracing-Team, also jene Mitarbeiter, die die Kontaktpersonen von COVID-19-Infizierten ermitteln, hätte umgehend mit der Arbeit begonnen. Die Schüler sowie weitere Kontaktpersonen werden nun ebenfalls getestet, heißt es.


Bereits am Mittwoch war in Coburg ein Schüler der Wirtschaftsschule positiv getestet worden. Besonders heikel: Weil dieser in einer Jugendmannschaft des HSC Coburg 2000 spielt, musste nicht nur seine Klasse an der Wirtschaftsschule in Quarantäne, sondern auch Schüler anderer Einrichtungen, die mit dem Jungen beim Handball Kontakt hatten.


Coburger Schulleiter hatten daraufhin Elternbriefe verschickt, in denen sie darauf hinwiesen, dass Schüler, die über den Sportverein Kontakt mit dem Jungen hatten, vorsorglich nicht ihre Schule betreten sollten – auch wenn noch keine Quarantäne-Anordnung des Gesundheitsamtes ergangen ist. Viele Eltern meldeten sich daraufhin verunsichert im Landratsamt. „Keine weitere Schulklassen ist wegen dieses Falls aber in Quarantäne geschickt worden,“ versicherte Rösler. Nur rund 30 weitere Personen müssten derzeit zusätzlich zu den Klassenkameraden zu Hause bleiben.

 

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