Coburg - Mit seinem Lastwagen hat er am 23. Januar eine Schneise der Verwüstung durch ganz Franken gezogen. Seit Montag steht Harald B. vor dem Landgericht Coburg und muss sich für eine beispiellose Amokfahrt verantworten: Menschen haben Todesangst, neun Autos sind hinterher Schrott. Dem 38-jährigen Lastwagenfahrer aus Hamburg wirft Oberstaatsanwalt Martin Dippold vor, vier Stunden lang mit seinem Sattelschlepper durch Nordbayern gerast zu sein. Dabei hält er sich weder an Geschwindigkeitsbegrenzungen noch reagierte er auf den Versuch von Polizeistreifen, den Amokfahrer anzuhalten. Erst durch den Einsatz eines Polizeihubschrauber gelingt es den Lastwagenfahrer bei Untersiemau zu blenden und zu stoppen.