Der Coburger Weihnachtsmarkt, der heute zu Ende geht, war in diesem Jahr besonders kurz. Den Händlern hat das allerdings nicht geschadet. "Die Stimmung unter den Beschickern war gut. Sie sind im Großen und Ganzen zufrieden", erklärt Frank Briesemeister vom Coburger Stadtmarketing. Die regionalen Kunsthandwerker in der Aktionsbude hätten sogar die Umsätze steigern können. "Vor allem die Aktionen mit den Kindern und das Vorstellen der Gewerke kam richtig gut an." Erstmals waren 2018 auch Gäste aus der Partnerregion Isle of Wight mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Deren Angebote von britischem Gin, Schokolade und Bier waren so beliebt, dass das Sortiment früher als gedacht ausverkauft war. "Eigentlich wollten sie eine Woche bleiben, sind dann aber zwei Tage früher abgereist, weil sie leer gekauft waren. Wir gehen davon aus, dass sie nächstes Jahr wieder nach Coburg kommen",so Frank Briesemeister. Ebenfalls gut besucht sei der Stand der Gäste aus Oudenaarde gewesen, die mit ihrem belgischen Bier traditionell bereits zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Freitag vor Ort sind. Dass sich der kleine Coburger Weihnachtsmarkt mittlerweile einen festen Platz in Bayern erarbeitet habe, zeigen die Medienberichte. "Die Süddeutsche Zeitung kürte unseren Markt zu einem der zauberhaftesten in Bayern", freut sich der Stadtmarketing-Mitarbeiter. Und auch der Bayerische Rundfunk hätte zwei Tage lang rund um das Albertdenkmal gedreht. "Dieser Beitrag ist in der Mediathek abrufbar." Trotz der kurzen Adventszeit gab es auch für das Coburger Christkind Femke Flessa jede Menge zu tun. "Alleine auf dem Weihnachtsmarkt war sie sechs Mal im Einsatz und außerdem noch bei vielen Veranstaltungen in der Stadt." sw
Coburg Mehr Umsatz beim Weihnachtsmarkt
Redaktion 22.12.2017 - 16:45 Uhr