Coburg Meilenstein auf Weg zu neuer Klinik

Die Unterlagen zur Förderung des 500-Millionen-Euro-Projekts sind bei der bayerischen Staatsregierung eingereicht. Jetzt heißt es warten.

Haben die Unterlagen für die Aufnahme des Klinikneubaus in Coburg in das Jahreskrankenhausprogramm des Freistaats Bayern am Freitag gemeinsam auf den Weg geschickt: Georg Breuer, Ärztlicher Direktor des Klinikums Coburg, Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, Landrat Sebastian Straubel und Alexander Schmidtke, Hauptgeschäftsführer der Regiomed-Kliniken GmbH (von links). Foto: Regiomed

Coburg - Landrat Sebastian Straubel, Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Alexander Schmidtke, Hauptgeschäftsführer der Regiomed-Kliniken GmbH, und Georg Breuer, Ärztlicher Direktor des Klinikums Coburg, haben den Antrag zur Aufnahme des neuen Krankenhauses in Coburg in das Jahreskrankenhausbauprogramm des Freistaats Bayern zur Prüfung an die Regierung von Oberfranken auf den Weg geschickt. Die positive Prüfung des Klinikneubaus auf dem ehemaligen BGS-Gelände in Coburg ist die Voraussetzung, dass der Freistaat Bayern das Projekt fördert.

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Das neue Krankenhaus, das Stadt und Landkreis Coburg gemeinsam verwirklichen wollen, soll etwa 500 Millionen Euro kosten. Der Freistaat soll 300 Millionen Euro beisteuern, Stadt und Landkreis über ihren gemeinsamen Zweckverband 100 Millionen Euro. Von der Klinikum Coburg GmbH sollen weitere 100 Millionen Euro kommen. Geplant ist, mit den Bauarbeiten im Jahr 2024 zu beginnen. Die Inbetriebnahme könnte 2030 erfolgen.

Allerdings heißt es nun, zu warten, wie das Prüfergebnis ausfällt und in welchem Jahr der Neubau in das Programm aufgenommen wird. Mit der Entscheidung wird bis Mitte 2022 gerechnet. Dennoch ist Alexander Schmidtke froh über den nächsten Meilenstein: „Damit ist nun ganz offiziell der erste Schritt für die finanzielle Grundlage des Großbauvorhabens gelegt. Aus der Idee eines Neubaus wird ein umsetzungsreifes Projekt.“

Auch Sebastian Straubel, Landrat des Kreises Coburg, freut sich, dass das Projekt nun immer greifbarer wird. „Nach vielen Monaten der Vorbereitung und ersten Planungen wird die Vision eines modernen Klinikneubaus für die Sicherung einer wohnortnahen und erstklassigen medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Versorgung in der Region ein Stück mehr Realität“, so Straubel.

„Es ist ein Gemeinschaftsprojekt - ein Herzensprojekt für alle Beteiligten, das wir alle nach besten Kräften unterstützen. Die enge und gute Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Coburg und dem Klinikum bei der Realisierung des Neubaus ist ein klares Zeichen für die besonders große Bedeutung dieses Vorhabens, bei dem es um nicht weniger als die zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in unserer Region geht“, ergänzt Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg.