Rögen hat seinen ganz eigenen Charme. Wir leben hier wie auf dem Land und sind doch in ein paar Minuten mitten in der Stadt. Das findet man nicht oft im Coburger Land und das schätze ich ganz besonders an meinem Heimatort. Ich bin mit der Landwirtschaft groß geworden. Rögen war bis zu seiner Eingemeindung nach Coburg im Jahr 1972 ein Dorf, geprägt durch bäuerliche Kultur. In vielen anderen heutigen Stadtteilen, wie etwa in Beiersdorf, Neuses oder Seidmannsdorf, war das früher auch nicht anders. Dort ist aber die Landwirtschaft heute fast völlig verschwunden. Wir in Rögen haben immerhin noch vier Vollerwerbsbetriebe. Ich finde, das ist ungewöhnlich für so einen kleinen Ort mit rund 400 Einwohnern. Ich bin froh, dass sich diese Tradition erhalten hat, erinnert sie mich doch an früher.