Coburg - Mittwochmittag in einer Bankfiliale in Coburg. Das Geschäft mit Kunden geht seinen gewohnten Gang. Eine ältere Dame sucht ihre EC Karte, zwei junge Männer wollen ein Konto eröffnen und ein Rentner möchte seinem Sohn 5000 Euro schicken. Die Umstellung auf das IBAN Verfahren am 1. Februar verlief weitgehend ohne Probleme. "Wir hatten in den ersten Tagen nur eine Handvoll Vorgänge, bei denen uns Kunden beim Ausfüllen von Überweisungsträgern um Unterstützung baten. Die überwiegende Mehrheit war bereits sehr gut auf die Umstellung vorbereitet", zieht Harald Zapf Bilanz. Er ist als Niederlassungsleiter verantwortlich für das Privatkundengeschäft in allen oberfränkischen Filialen der Hypo Vereinsbank. Er weiß, dass das Hauptthema bei Privatkunden die Frage ist, wie sie sich die neuen, 22 stelligen IBAN-Nummern merken sollen.
Coburg Mit IBAN nicht auf Kriegsfuß
Von Christiane Schult 05.02.2016 - 00:00 Uhr