Coburg - Am Bug einer weißen Jacht und eine Frauenstimme säuselt im Hintergrund "My heart will go one"; auf dem Gipfel der Zugspitze wenn der erste Sonnenstrahl den Fels küsst oder im Fesselballon, der im Abendrot über die Tempelanlage von Bagan schwebt - für das Ja-Wort suchen sich junge Paare immer ausgefallenere Orte aus. Schließlich will man sich ein Leben lang daran erinnern - und ganz nebenbei dafür sorgen, dass Freunde und Familie Bauklötze staunen. Die Kirche bliebt bei solchen Zeremonien immer öfter außen vor. Dagegen haben Anbieter sogenannter "freien Trauungen" Konjunktur. Hat der kirchliche Segen am schönsten Tag des Lebens ausgedient?
Coburg Mit oder ohne Gott in den Hafen der Ehe?
Norbert Klüglein 16.04.2018 - 17:14 Uhr