Coburg - "Wenn wir die Arbeitszeit, den Fahrzeug- und Materialeinsatz nach den Sätzen abrechnen würden, die für private Unternehmen gelten, dann müsste Sambaco allein für den Freitag rund 40 000 Euro an uns bezahlen", sagt Wolfram Krause. Er war als Einsatzleiter der Coburger Rot-Kreuz-Bereitschaft für die medizinische Versorgung von rund 200 000 Gästen und Teilnehmern während der drei tollen Tage in Deutschlands heimlicher Samba-Hauptstadt verantwortlich. Am Montag zog Krause Bilanz: "Es hat wirklich gut geklappt", sagt er. Aber auch: "Das alles war nur möglich, weil sich Hunderte von ehrenamtliche Kräften drei Tage lang ins Zeug gelegt haben."