Coburg Parkplatznot im Demo

Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig trifft sich im Demo mit Bewohnern. Das drängendste Problem sind zu viele Autos und zu wenig Stellflächen.

Coburg - Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) löst sein Wahlkampfversprechen ein, zu den Menschen in den Stadtteilen zu kommen. Am Mittwochabend machte er Station im Demo.

Hier sind laut Stefan Hinterleitner, Leiter des OB-Büros im Rathaus, 850 Wohnungen registriert, und es gibt genau so viele Parkplätze. Die sind beim Entstehen des Demo in den 1960er und 1970er Jahren angelegt worden, weil damals der Grundsatz galt: eine Familie, ein Auto. Die Stellflächen reichen heute aber vorne und hinten nicht mehr aus, verdeutlichte Norbert Sauer den Stadträtinnen und Stadträten sowie Amtsleitern, die im Gefolge von Sauerteig dabei waren. In dem Viertel leben mehr als 1500 Personen, und bei ihnen geht der Trend zum Zweit- und Drittauto, so Sauer. Die Folge: Parkplatznot.

Der Oberbürgermeister nahm das Thema ebenso auf wie die anderen, die angesprochen wurden: Gehwege mit vielen Stufen, die Barrierefreiheit Hohn sprechen, Unordnung auf Mülltonnen-Stellplätzen, Kompetenzwirrwarr zwischen CEB, Grünflächenamt und Wohnbau, wenn es aufgrund komplexer Eigentumsverhältnissen bei Grundstücken und Wegen um das Mähen von Gras, das Schneeräumen im Winter oder die Baumpflege geht.

Dominik Sauerteig ließ alle angesprochenen Themen protokollieren und sagte zu, diese in den zuständigen Ämtern, städtischen Betrieben, Senaten und – wenn nötig – im Stadtrat bearbeiten zu lassen. „Wir haben jede Menge Aufgaben zur Prüfung bekommen“, sagte der Oberbürgermeister am Ende des Stadtteilspaziergangs. Und Norbert Sauer hoffte, dass die Probleme der Demo-Bewohner dort ankommen, wo Lösungen gesucht und gefunden werden.

Am Donnerstag, 29. Juli, steht der nächste Stadtteilspaziergang mit dem Oberbürgermeister an. Treffpunkt ist um 19 Uhr in Creidlitz an der Bushaltestelle Hasenstein. In Creidlitz soll es auch um die Verkehrsführung am Bahnhof gehen.

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